Ein sattgrüner, dichter Rasen ist der Traum jedes Gartenbesitzers. Doch ohne die richtige Pflege bleibt dieser Traum oft unerfüllt. Der wichtigste Baustein für einen gesunden Rasen ist eine ausgewogene Düngung - denn ohne ausreichend Nährstoffe wird dein Rasen geschwächt, anfälliger für Unkraut und Moos und benötigt sogar mehr Wasser.
In diesem Beitrag erfährst du, warum Rasendünger unverzichtbar ist, welche Arten es gibt und wann du ihn am besten ausbringst.
Gib deinem Rasen das richtige Futter!
Rasengräser sind wahre Nährstofffresser - vor allem Stickstoff ist essenziell für kräftiges Wachstum und sattes Grün. Doch auch Phosphor, Kalium, Magnesium und Eisen spielen eine entscheidende Rolle. Durch regelmäßiges Mähen werden dem Boden wichtige Nährstoffe entzogen. Wenn du das Schnittgut entfernst, entziehst du dem Rasen noch mehr Nährstoffe. Die Folge? Der Rasen wird lückenhaft, Unkraut und Moos breiten sich aus. Eine gezielte Düngung beugt dem vor und hält den Rasen gesund.
Die richtige Düngung - So geht’s!
Damit dein Rasen optimal mit Nährstoffen versorgt ist, empfiehlt sich eine Bodenanalyse alle drei Jahre. So weißt du genau, welche Nährstoffe fehlen und kannst gezielt düngen.
Grundsätzlich sollte der Rasen viermal im Jahr gedüngt werden:
- April: Erste Düngung zur Förderung des Wachstums nach dem Winter.
- Anfang Juni: Unterstützung der Widerstandskraft in der Wachstumsphase.
- Anfang August: Kräftigung für die heißen Sommermonate.
- Ende September/Anfang Oktober: Kaliumbetonte Herbstdüngung zur Vorbereitung auf den Winter.
Welche Rasendünger gibt es?
Es gibt verschiedene Rasendünger - jeder mit seiner eigenen Wirkungsweise.
Hier ein Überblick:
Kurzzeitdünger: Sofortwirkung für schnelle Regeneration
Diese rein mineralischen Dünger liefern dem Rasen schnell verfügbare Nährstoffe. Sie sind ideal nach dem Vertikutieren oder bei akutem Nährstoffmangel. Allerdings sind sie nicht langanhaltend und müssen häufiger angewendet werden.
Kombinationsdünger: Die Allround-Lösung
Diese Mischungen enthalten sowohl schnell als auch langsam wirkende Nährstoffe. Sie bieten eine ausgewogene Versorgung und werden oft als mineralisch-organische Dünger angeboten.
Langzeitdünger: Nachhaltige Nährstoffversorgung
Langzeitdünger geben Nährstoffe über mehrere Wochen bis Monate hinweg ab. Ideal für alle, die ihren Düngeaufwand reduzieren möchten, ohne auf eine gleichmäßige Rasenpflege zu verzichten.
Organische Dünger: Natürliche Langzeitpflege
Organische Rasendünger bestehen aus natürlichen Materialien wie Hornspänen oder Kompost. Sie werden durch Mikroorganismen im Boden langsam zersetzt und liefern eine langfristige, aber weniger kontrollierbare Nährstoffversorgung. Besonders im Frühjahr oder Sommer ideal, wenn der Boden aktiv ist.
Wichtige Fragen rund um Rasendünger
Wie lange ist Rasendünger haltbar?
Mineralische Rasendünger sind in der Regel mehrere Jahre haltbar, wenn sie trocken, kühl und luftdicht gelagert werden. Wichtig ist, dass der Dünger nicht mit Feuchtigkeit in Kontakt kommt, da er sonst verklumpen und an Wirksamkeit verlieren kann. Organische Dünger hingegen haben eine begrenzte Haltbarkeit, da sie natürliche Bestandteile enthalten, die sich mit der Zeit zersetzen. Es empfiehlt sich, organische Dünger innerhalb von ein bis zwei Jahren zu verbrauchen, um die volle Nährstoffwirkung zu erhalten.
Welcher Rasendünger im Herbst?
Im Herbst solltest du einen kaliumbetonten Dünger wählen. Kalium stärkt die Zellstruktur der Gräser und macht sie widerstandsfähiger gegen Frost und Krankheiten. Ein stickstoffreicher Dünger wäre hingegen kontraproduktiv, da er das Wachstum anregt und der Rasen dadurch anfälliger für Kälte und Pilzerkrankungen wird. Spezielle Herbstdünger sind optimal abgestimmt, um deinen Rasen gesund durch den Winter zu bringen.
Wann Rasendünger ausbringen?
Der beste Zeitpunkt zum Düngen ist ein trockener Tag mit gemäßigten Temperaturen. Nach dem Ausbringen sollte der Rasen gründlich gewässert werden, damit die Nährstoffe tief in den Boden eindringen und optimal von den Wurzeln aufgenommen werden können. Idealerweise wird zwischen dem Mähen und der Düngung ein Abstand von etwa zwei Tagen eingehalten, damit die Rasengräser nicht durch die Düngersalze geschädigt werden.
Wann wirkt Rasendünger?
Die Wirkung von Rasendünger hängt von der Art des Düngers ab. Mineralische Dünger zeigen oft schon nach wenigen Tagen erste Effekte, da die Nährstoffe sofort pflanzenverfügbar sind. Organische Dünger hingegen benötigen mehr Zeit, da sie erst durch Bodenorganismen abgebaut werden müssen. Hier kann es zwei bis vier Wochen dauern, bis der Rasen sichtbare Verbesserungen zeigt. Geduld lohnt sich jedoch, da organische Dünger langfristig für eine nachhaltige Nährstoffversorgung sorgen.
Welcher ist der beste Rasendünger?
Die Wahl des besten Rasendüngers hängt von deinen individuellen Anforderungen ab. Möchtest du schnelle Ergebnisse, eignet sich ein mineralischer Kurzzeitdünger. Für eine langfristige, nachhaltige Versorgung sind Langzeit- oder organische Dünger die bessere Wahl. Wer wenig Zeit für die Rasenpflege hat, sollte auf Langzeitdünger setzen, die über mehrere Wochen hinweg wirken.
Welcher Rasendünger im Frühjahr?
Im Frühjahr benötigt der Rasen vor allem Stickstoff, um nach dem Winter schnell wieder in Schwung zu kommen. Ein stickstoffreicher Rasendünger fördert das Wachstum und die Grünfärbung. Achte darauf, dass der Dünger auch Magnesium und Eisen enthält, um die Photosynthese zu unterstützen und gelbliche Verfärbungen zu vermeiden. Bereits im April kannst du mit der ersten Düngung starten, um deinem Rasen den perfekten Frische-Kick zu geben.
Dein Rasen verdient das Beste - Hol dir jetzt hochwertigen Rasendünger bei SUPERGREEN!
Ein schöner, gesunder Rasen ist kein Zufall - er braucht die richtige Pflege und Versorgung. Mit den passenden Rasendüngern aus unserem Sortiment bei SUPERGREEN stellst du sicher, dass dein Grün das ganze Jahr über in Bestform bleibt.
👉 Entdecke jetzt unsere hochwertigen Rasenpflege Artikel für eine perfekte Rasenpflege bei SUPERGREEN!