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Klee im Rasen loswerden - Tipps für einen gleichmäßig grünen Rasen

Klee im Rasen loswerden - Tipps für einen gleichmäßig grünen Rasen

Ein dichter und gesunder Rasen - das ist der Traum vieler Gartenbesitzer. Doch wenn sich Klee im Rasen breitmacht, kann das schnell zur Herausforderung werden. Doch keine Sorge, mit den richtigen Methoden kannst du Klee effektiv entfernen und deinem Rasen wieder zu seinem vollen Glanz verhelfen.

Klee-Alarm! Was bedeutet es, wenn dein Rasen voller Klee ist?

Wenn sich viel Klee im Rasen ausbreitet, ist das oft ein Zeichen für einen Nährstoffmangel im Boden. Klee, insbesondere der weiße Kriech-Klee (Trifolium repens), besitzt die besondere Fähigkeit, Stickstoff aus der Luft zu binden und damit seinen eigenen Dünger zu produzieren. Das verschafft ihm einen Vorteil gegenüber Rasengras, das auf eine regelmäßige Nährstoffversorgung angewiesen ist. Ein zu trockener oder verdichteter Boden kann ebenfalls das Wachstum von Klee begünstigen.

Wann entsteht Klee im Rasen - und wie kannst du es verhindern?

Klee verbreitet sich vor allem dann, wenn die Rasenpflege vernachlässigt wird. Besonders im Frühjahr und Sommer, wenn die Temperaturen steigen und der Rasen unter Trockenstress leidet, kann sich Klee schnell ausbreiten. Auch nach dem Winter, wenn der Rasen geschwächt ist und Lücken in der Grasnarbe entstehen, hat Klee leichtes Spiel.

Kampf dem Klee! Wie entferne ich ihn aus dem Rasen?

Es gibt verschiedene Methoden, um Klee aus deinem Rasen zu entfernen. Hier sind einige bewährte Tipps:

Mechanische Entfernung

Handvertikutierer oder Rechen
Kleinere Klee-Nester kannst du mit einem Handvertikutierer oder einem stabilen Rechen lösen. Bearbeite die betroffenen Stellen in Längs- und Querrichtung, um möglichst viele Ausläufer zu entfernen.

Spatenmethode
Falls sich der Klee stark ausgebreitet hat, kannst du ihn mitsamt Wurzeln mit einem Spaten ausstechen. Danach füllst du die entstandene Lücke mit frischer Erde auf und säst neuen Rasen nach.

Nachsaat und Bodenpflege

  • Klee siedelt sich bevorzugt in Lücken an. Damit er keine Chance hat, solltest du kahle Stellen regelmäßig mit hochwertigem Rasensamen nachsäen.
  • Eine gesunde Rasenmischung sorgt für eine dichte Grasnarbe, die Unkräuter verdrängt.

Grassamen streuen

Abdecken mit schwarzer Folie

Falls sich der Klee großflächig ausgebreitet hat, kannst du die betroffene Stelle mit einer schwarzen Folie für 2-3 Monate abdecken. Ohne Licht stirbt der Klee ab. Danach solltest du den Boden vertikutieren und neuen Rasen einsäen.

Was hilft gegen Klee im Rasen? - Vorbeugende Maßnahmen

Damit Klee gar nicht erst zur Plage wird, solltest du deinen Rasen optimal pflegen.

Hier sind die wichtigsten Maßnahmen:

  • Regelmäßiges Düngen
    Ein gesunder Rasen braucht eine ausgewogene Nährstoffversorgung. Verwende einen hochwertigen Langzeitdünger, um dein Gras kräftig und widerstandsfähig zu halten.
  • Häufiges, aber nicht zu kurzes Mähen
    Klee mag es sonnig. Wenn du deinen Rasen auf einer Höhe von etwa 4-5 cm hältst, machst du es dem Klee schwer, sich auszubreiten.
  • Rasen lüften und vertikutieren
    Verdichteter Boden bietet Klee ideale Bedingungen. Durch regelmäßiges Lüften und Vertikutieren verbessert sich die Sauerstoffzufuhr und die Gräser erhalten mehr Platz zum Wachsen.
  • Rasen richtig wässern
    In Trockenperioden solltest du deinen Rasen ausreichend bewässern. Ein tiefes Wässern (etwa 2-mal pro Woche) ist besser als häufiges, oberflächliches Gießen.

Weißer Klee

So wirst du Klee im Rasen los

Klee im Rasen kann lästig sein, aber mit der richtigen Pflege kannst du ihn langfristig in den Griff bekommen. Eine gesunde Rasenpflege mit regelmäßigem Düngen, Mähen und Nachsaat sorgt dafür, dass Klee erst gar nicht die Oberhand gewinnt.

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Häufige Fragen

zur Rasenpflege

Wann sollte man Rasenmähen?

Der beste Zeitpunkt für das Mähen ist an einem milden Tag, wenn der Rasen trocken ist. Vermeide es, den Rasen in der Morgendämmerung oder nach einem nächtlichen Regen zu mähen, da die Grashalme dann noch feucht und empfindlicher sind. Ideal ist es, den Rasen vormittags oder nachmittags zu mähen, wenn die Gräser nicht mehr von Tau bedeckt sind.

Wie oft sollte man den Rasen mähen?

Die Häufigkeit des Mähens hängt vom Wachstum des Rasens ab, aber grundsätzlich solltest du den Rasen alle ein bis zwei Wochen mähen. In der Wachstumsphase (Frühling und Sommer) kann es notwendig sein, alle 7–10 Tage zu mähen, während der Rasen im Herbst weniger wächst. Achte darauf, nicht mehr als ein Drittel der Grashöhe in einem Schnitt zu kürzen, um den Rasen nicht zu schwächen.

Warum sollte ich nicht direkt nach dem Mähen düngen?

Es ist ratsam, nach dem Mähen eine kurze Pause einzulegen, bevor du den Rasen düngst. Direkt nach dem Mähen kann der Rasen gestresst sein, und das Düngen könnte die Gräser zusätzlich belasten. Wenn du wartest, bis der Rasen sich etwas erholt hat, können die Nährstoffe besser aufgenommen werden, und der Rasen regeneriert sich schneller. Eine gute Faustregel ist, mindestens 24 Stunden zu warten.

Wie oft sollte man den Rasen wässern?

Der Rasen sollte nicht zu oft, aber dafür gründlich gewässert werden. Einmal pro Woche, mit etwa 20 Litern Wasser pro Quadratmeter, ist ideal. In heißen Sommermonaten kann es notwendig sein, den Rasen häufiger zu bewässern. Achte darauf, dass die obersten 10 cm des Bodens feucht sind, um tiefere Wurzeln zu fördern. Vermeide es, den Rasen in kleinen, häufigen Gaben zu gießen, da dies die Wurzeln nur oberflächlich benetzt.

Wann sollte man den Rasen sanden?

Rasen sollte gesandet werden, um die Bodenstruktur zu verbessern und Staunässe zu verhindern. Der beste Zeitpunkt dafür ist im Frühjahr oder Herbst, wenn der Boden noch nicht zu nass oder zu trocken ist. Der Sand hilft, den Boden zu lockern und die Belüftung zu verbessern. Achte darauf, dass du den Sand gleichmäßig verteilst und nicht zu viel auf einmal aufträgst.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Rasenaussaat?

Die beste Zeit, um Rasen zu säen, ist im Frühling oder Spätsommer, wenn die Temperaturen nicht zu hoch sind und ausreichend Regen erwartet wird. Vermeide die Aussaat im Hochsommer oder bei extrem niedrigen Temperaturen, da die Keimung in diesen Perioden erschwert wird.

Wann sollte man den Rasen düngen?

Düngen sollte vor allem im Frühling und Herbst erfolgen. Im Frühling hilft ein stickstoffreicher Dünger, das Wachstum des Rasens anzuregen. Im Herbst ist ein kaliumreicher Dünger wichtig, da er die Widerstandskraft des Rasens für den Winter stärkt. Langzeitdünger kann das ganze Jahr über eingesetzt werden, um eine gleichmäßige Nährstoffversorgung sicherzustellen.

Soll man Rasensamen mit Erde bedecken?

Ja, aber nur leicht! Rasensamen brauchen Licht, um zu keimen. Es reicht, die Samen nach dem Ausstreuen mit einer dünnen Schicht Erde (maximal 0,5 cm) oder Sand leicht abzudecken und gut anzudrücken. Das schützt sie vor Austrocknung und Vögeln.

Welche Erde ist für den Rasen am besten?

Für den perfekten Rasen ist eine lockere, gut durchlüftete Erde wichtig. Sandige Lehmböden sind ideal, während reine Sandböden oder sehr schwere, lehmige Böden weniger geeignet sind. Achte darauf, dass der Boden Nährstoffe speichern kann und ausreichend Wasser durchlässt.

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